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Trier

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Web: www.landesmuseum-trier.de

Luftbild von Trier. Quelle: Rheinisches Landesmuseum Trier
Luftbild von Trier. Quelle: Rheinisches Landesmuseum Trier

Die Eintragung von Trier in die Liste des UNESCO-Welterbes ist der Tatsache zu verdanken, dass sich hier eine solche Fülle von Bauwerken erhalten hat, die als Ruine oder Teil eines späteren Gebäudes die vierhundertjährige römische Geschichte der Stadt überliefern, dass man zu Recht davon sprechen kann, dass Trier mit seinen Denkmälern ein herausragendes Zeugnis der römischen Zivilisation darstellt. Die römischen Denkmäler stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen des städtischen Lebens wie der Stadtbefestigung (Porta Nigra), den ehemaligen Residenzgebäuden (Basilika, Dom), den ausgedehnten Badeanlagen (Barbarathermen, Kaiserthermen), den Veranstaltungsstätten (Amphitheater), Verkehrswegen (Moselbrücke) und mit der in Igel, einem Vorort von Trier, gelegenen Igeler Säule einem Zeugnis des römischen Bestattungswesens. Die Liebfrauenkirche erhebt sich mit ihrem gotischen Bau über den Resten des südlichen Teils der ehemaligen frühchristlichen Doppelkirche. Neben den römischen Denkmälern mit Welterbestatus gibt es in der Stadt noch eine ganze Reihe anderer Zeugnisse, die das römische Trier überliefern. Zum Beispiel die Thermen am ehemaligen Viehmarkt, die erst nach der Anerkennung entdeckt wurden.

Das Landesmuseum Trier beherbergt den reichen Schatz an Ausgrabungsfunden, die in Trier und Umgebung Leben und Zivilisation der römischen Bevölkerung dokumentieren. Diese Einrichtung ist Museum und Forschungseinrichtung in einem, da hier zugleich der Sitz der staatlichen Archäologischen Denkmalpflege für Trier und Umgebung zu finden ist. Die Website des Landesmuseums gewährt einen ersten Eindruck in dessen eindrucksvolle Sammlung: www.landesmuseum-trier.de .

Das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum beherbergt jene römischen Funde, welche im Bereich von Dom und Liebfrauenkirche zutage getreten sind ( www.bistum-trier.de/museum ).